Weltnotwerk fordert Kriegsende

Mit dem Irak-Krieg und der Blockade der Straße von Hormus gelangt nicht nur kein Öl aus den Golfstaaten in die Industriestaaten, sondern es kommt der Hunger in die afrikanischen Länder wie Kenia. Dort sorgen die hohen Spritpreise dazu, dass in vielen Gegenden und Dörfern keine Nahrungsmittel mehr geliefert werden können. So in der Region Turkana, wo kaum etwas wächst. Sie zählt zu den ärmsten in Kenia, 95 Prozent der Lebensmittellieferungen bezieht der Distrikt aus Nachbarregionen. Die Vereinten Nationen zeichnen ein düsteres Szenario: Wenn der Krieg in Nahost noch länger andauert, steigt die Zahl der Hungernden dramatisch, befürchtet Weltnotwerk-Vorsitzende Hildegard Lülsdorf.

 

UN befürchtet zusätzlich 45 Millionen Hungernde

Fehlende Düngemittel, explodierende Öl- und Benzinpreise sowie unterbrochene Lieferketten und schrumpfende Hilfsgelder sind die direkten Folgen des Iran-Kriegs. Besonders hart trifft es Ostafrika hart. Das Welternährungsprogramm der UN (UFP) warnt vor 45 Millionen zusätzlich hungernden Menschen.

UFP-Direktorin Corinna Fleischer sieht nicht eine dramatische Verteuerung von Lebensmitteln, sondern auch durch die jetzt entstehenden Transportumwege. 70.000 Tonnen Hilfsgüter transportieren die Vereinten Nationen und überlastete Umwege durch den Suez-Kanal werden ebenfalls zur Gefahr, erklärt UFP-Direktorin Fleischer in einem ZDF-Interview.

 

KAB-Partner in Ostafrika

Die KAB-Hilfsorganisation Weltnotwerk fordert wie Papst Leo ein sofortiges Ende des Irak- und des Ukraine-Krieges. So hält die KAB Eichstätt enge Beziehung zu Partner der CWM Kenia und die KAB München-Freising zu Tansania. Hier weiter zu Kenia-Projekten

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