Weltnotwerk e.V. Solidaritätsaktion der KAB

Guatemala

MTC – Movimiento de Trabajadores/as Campesinos/as

Die MTC – Movimiento de Trabajadores/as Campesinos/as - setzt sich ein für die Verteidigung von Menschen-, Arbeits- und Umweltrechten in ganz Guatemala. Im Fokus stehen hierbei vor allem Großplantagen-Arbeiter, Arbeitsmigranten und deren Familien sowie die Beteiligung und Weiterbildung von Frauen. 

Die größtenteils indigene und bäuerliche Bevölkerung des Departement San Marcos in Guatemala leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und großer Armut. Rund 70% der Bevölkerung haben keinen Landzugang, geschuldet durch private und transnationale Konzerne, die in Einklang mit Guatemalas Regierung die natürlichen Ressourcen der Region ausbeuten. Fehlende politische und juristische Bildung als auch Betreuung machen es der Bevölkerung schwer, aktiv Einfluss auf die Politik zu nehmen. Ein weiteres Problem stellen hierbei die noch immer korrupten und kriminellen Strukturen der guatemaltekischen Regierung dar.

Im Hochland betrifft die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen durch Bergbauunternehmen hauptsächlich die dort lebenden Kleinbauern. Umweltverschmutzungen und Wassermangel gefährden ihr Land und somit ihre Lebensgrundlage. Die dadurch resultierende Mangelernährung erschwert zusätzlich die prekäre Situation.

In der Talregion Guatemalas sind die Auswirkungen des Erdbebens von 2012 immer noch spürbar. Die Sorge um ökonomische Sicherheit bestimmt den Arbeitsalltag der Menschen. 

In der Küstenregion ist die indigene Bevölkerung auf den Großplantagen unwürdigen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung ausgesetzt. Fehlende politische als auch juristische Betreuung machen es den Menschen vor Ort fast unmöglich Gehör und Beistand zu finden.

Alle drei Regionen leiden unter der Verletzung kollektiver sowie individueller Menschenrechte. Perspektivlosigkeit und Verdrängungsprozesse zwingen viele zur Migration - meist nach Mexiko.
Die Förderung und Verteidigung der politischen und bürgerlichen Menschenrechte sollen der Zivilgesellschaft ermöglichen aktiv Einfluss auf die Politik zu nehmen. Demokratisierung und Rechtsstaatlichkeit sind das Ziel. Würdiges Leben und Arbeiten sollen auf Basis der Förderung und Verteidigung wirtschaftlicher, sozialer als auch kultureller Rechte den Menschen vor Ort dauerhaft gewährt werden. Des Weiteren soll Entwicklung im Bereich der Landwirtschaft für eine ausgewogene und beständige Ernährung sorgen. Verbesserung der Lebensqualität sowie die Sicherung der Existenzgrundlage wären die Folge.

Die Partnerschaft:

KAB Diözesanverband Fulda

Über das Solidaritätswerk organisiert die KAB Fulda von Zeit zu Zeit Altkleiderspenden, um soziale Projekte zu unterstützen.
Der organisch angebaute und fair gehandelte Kaffee Nueva Armonia aus Guatemala ist telefonisch zu erhalten. Mit dem Erlös des Kaffees kann der Diözesanverband Landarbeiterprojekte vor Ort aktiv weiter unterstützen und für mehr Gerechtigkeit eintreten.

Die KAB in Fulda organisiert außerdem Spendenaktionen, Lesungen mit der lateinamerikansichen Musikgruppe Grupo Sal, Partnerschaftsbesuche und Altkleidersammlungen.

www.kab-fulda.de

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