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Flutwelle in Pakistan: Arbeiterjugend hilft Familien

Solidarität der Partnerverbände

Die Christliche Arbeiter-Jugend Pakistans (Young Christian Worker Pakistan) konnte hundert Familien nach den heftigen Monsumregenfällen im letzten August helfen. Ausgelöst durch den Klimawandel lösten der Monsum erstmals riesige Flutwelle in Regionen aus, die bisher kaum betroffen waren.

Die schnell auftauchenden Wassermassen verwüsteten Dörfer und Städte, zerstörten Felder zerstörten und forderten unzählige Todesopfer in weiten Regionen Pakistans. Tausende Familien verloren in wenigen Minuten ihr Hab und Gut. Hunderttausende waren gezwungen an Straßenrändern in provisorischen Schutzbauten unterzukommen. Die Gründe für diese Umweltkatastrophe sind laut Pakistanischer Regierung die Erhitzung der Erdatmosphäre, die mehr Wasser aufnehmen kann und so zu plötzlichen Sturzwellen und Zerstörung führt.

Schnelle Hilfe durch YCW

Die YCW Pakistan organisierte sofort Hilfe, rief zu Spenden auf und konnte Hunderte von betroffenen Familien helfen. „Unsere Teams koordinierten nur wenige Tage nach der Flutkatastrophe die notwendige Logistik und beschafften wichtige Lebensmittel für die direkte Versorgung“, berichtet die Christliche Arbeiterjugend Pakistans in einem Bericht an Weltnotwerk. Partnerorganisationen der Christlichen Arbeiter-Jugend in anderen Ländern wurden um Hilfe gebeten. Es entstand eine breite Solidarität.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einkommensschwachen Haushalten und solchen, die besonders stark betroffen waren. Auch mindestens 12 Mitglieder der YCW und ihre Familien waren betroffen und erhielten Unterstützung.

DZI verlängert Spendensiegel

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat nach umfassender Prüfung dem Weltnotwerk e.V. - Solidaritätsaktion der KAB Deutschlands erneut das DZI-Spendensiegel erteilt. Weltnotwerk hat laut DZI die Leitlinien für die Vergabe des Spenden-Siegels als Grundlage ihrer Arbeit anerkannt. Das DZI-Spendensiegel ist Zeichen für Vertrauen, so Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter  des Deutschen Zentralinstituts. Die erneute Vergabe zeigt, dass Weltnotwerk die Spenden richtig anlegt und unabhängig Vertrauen besitzt, so Hildegard Lülsdorf, Vorsitzende von Weltnotwerk. Dazu musste der Verein unter anderem das Vorhandensein interner Leitungs- und Kontrollmechanismen, die Aussagekraft der Finanzberichte, die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit sowie die Qualität des Werbe- und Informationsmaterials einer Prüfung unterziehen lassen.

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