Weltnotwerk e.V. Solidaritätsaktion der KAB

Über 15.000 Menschen aus 9 Ländern sind Partner des Weltnotwerks

-das Team „Projekte“ prüft deren Anträge und Jahresberichte-

Sie sind nur zu sechst, das Team „Projekte“. (Heide Meyer-Teuter, Ewald Lorenz-Haggenmüller, Edgar Göpf, Hans Georg Lülsdorf, Norbert Steiner und Andreas Holl)

In dem Räderwerk des Weltnotwerks zu dem u.a. die internationalen Länderorganisationen, ihre deutschen Partner und die KZE (Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe) gehören, ist das kleine Team ein sehr wichtiges Rädchen. Ihre Prüfung der Anträge und der Jahresberichte der internationalen Partner fließen zunächst in einem Bericht an den Vorstand des Weltnotwerks. Deren Votum wird dann an die KZE weitergeleitet. Schließlich wird dort über das Fördervolumen entschieden.

 

Wer arbeitet auf welche Weise?

 

Zunächst diskutieren die Gremien der internationalen Partner in ihren Ländern ihre Situation im Dreierschritt „sehen-urteilen-handeln“ und entscheiden, welche Projekte sinnvoll erscheinen und beantragt werden sollen. Es entsteht ein Austausch der Aspekte mit ihren deutschen Partnern bis schließlich der Antrag beim Team „Projekte“ landet. Ist ein Projekt genehmigt erfolgt das Monitoring. Im Laufe eines Jahres beobachten die Partnerländer nun ihre Projekte nach vorgegeben Projektzielen und dokumentieren diese in einem Jahresbericht.

Dabei geht es um zivilgesellschaftliches Engagement und Armutsbekämpfung, um Selbsthilfe bzw. um die Stärkung der eigenen Fertigkeiten oder um die Verbesserung der Kommunikations- und Kooperationsstrukturen.

 

Das Team „Projekte“:

 

In ihrer Klausur vom 14.-15.2.22 wurden nun die Jahresberichte verglichen und Inhalte geprüft. Das ist nicht leicht, da jedes Land anders dokumentiert und auch andere Situationen vor Ort vorzufinden sind. Insgesamt haben die 9 Länder 15690 Mitglieder mit steigender Tendenz und das trotz Corona. Der Anteil der 9635 Frauen wächst in allen Ländern am stärksten. Sie sind es, die letztlich nicht nur die Verantwortung für ihre Familien tragen. Sie sehen in den Organisationen vor allem die Möglichkeit, in der Gemeinschaft zumindest ein zur Lebenshaltung erforderliches Einkommen für alle Mitglieder zu erreichen. Aber auch die soziale Unterstützung für in Not geratene Menschen ist für die Gruppen insgesamt von großer Bedeutung. Auch Themen wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit spielen in den Partnerländern eine wichtige Rolle.

Die meisten Mitglieder hat die CWM Uganda. U.a. hat dort die Förderung von Frauen und Jugendlichen einen Schwerpunkt. So sollen letztere in der Lage sein, dass Gelernte, wie u.a. die Herstellung von Flüssigseifen, Kerzen oder Briketts aus Biomüll in die Praxis umzusetzen, um schließlich davon ihren Lebensunterhalt verdienen zu können.

Durch Corona verlieren in Brasilien nicht nur viele ärmere Menschen ihre Arbeit, sondern auch ihr Zuhause. Zelte auf Plätzen, die als vermeintliche Lösung dienen, werden durch die Polizei immer wieder aufgelöst. Die MTC Brasilien kämpft dort für das garantierte Recht auf Wohnen, bauen die Zelte wieder auf und organisieren Feldküchen.

Das sind zwei von vielen verschiedenen Aktivitäten der internationalen Partnerländer.

Das Team „Projekte“ prüft und dokumentiert aber nicht nur die Jahresberichte. Die kleine Gruppe stellt auch Überlegungen an, wie beispielsweise die Antrags- und Berichtsformulare so angepasst werden können, dass die Partner noch zielgerichteter und dennoch in einfacher Weise ihre Aktivitäten dokumentieren können. Dem Vorstand des Weltnotwerks ist die Wichtigkeit des Teams „Projekte“ sehr bewusst und bedankt sich für die ehrenamtliche Arbeit, die seit Jahren erfolgreich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Ewald Lorenz-Haggenmüller, Edgar Göpf, Heide Meyer-Teuter, Hans Georg Lülsdorf (Foto von A.Holl)

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