Dies fordert Weltnotwerk-Vorsitzende Hildegard Lülsdorf gemeinsam mit Misereor in einer Petition an die Bundesregierung. Die Neuausrichtung der Entwicklungshilfe nach Bedarf und deutschen Interessen, wie sie Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan auf dem Katholikentag in Würzburg vorstellte, darf nicht zu weiteren Kürzungen führen. In der Petition „Solidarität nicht kaputtsparen!“ an Bundeskanzler Merz warnen die kirchlichen Hilfswerke, dass weitere massive Kürzungen in der Nothilfe zu neuen Krisen weltweit führen.
Kürzungen treffen die Falschen
Der Etat des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist in der vergangenen Jahren um 30 Prozent gesunken. "Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommenschancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheit abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken", so Misereor in ihrer Petition "Solidarität nicht kaputtsparen!"
Auch die Arbeit des Weltnotwerkes, das den zivilgesellschaftlichen Aufbau in Entwicklungsländern gemeinsam mit den Partnern vor Ort unterstützt, erfährt durch die Kürzungen Probleme in der Finanzierung der Projekte.
Wir fordern gemeinsam mit MISEREOR mehr Mittel für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und weltweite Verantwortung. Unterzeichnet deshalb die Petition an Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden Spahn (CDU/CSU) und Miersch (SPD)
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