Das Weltnotwerk der KAB

Partnerschaften

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Partnerschaften

Partnerschaft ist das Leitwort für die internationale Arbeit der KAB. Lebendige Partnerschaft von Diözese zu Diözese, von Gruppe zu Gruppe und von Mensch zu Mensch. Partnerschaft setzt Kennen und Verstehen voraus. Alle Projekte sind daher eingebunden in einen regen Austausch mit Besuchen und Gegenbesuchen. Dabei werden neue Erfahrungen gemacht, die die Arbeit der KAB über Kontinente hinweg verbinden.

Es liegt im Interesse des Weltnotwerk e.V., dass die Partnerschaft zwischen dem Partner im Ausland und einem KAB-Diözesan- oder Bezirksverband keine Einbahnstraße ist. Vielmehr legt das Weltnotwerk auf eine gegenseitige und lebendige Beziehung besonderen Wert.

Kennzeichnend für eine gute Partnerschaft ist ein anhaltender, wechselseitiger Austausch von Ideen und Informationen über die jeweilige gesellschaftliche, soziale und religiöse Situation der Partner. Gegenseitige Begegnungen bilden ihren Höhepunkt.

Ein gutes Beispiel für eine lebendige Partnerschaft in der KAB stellen die Diözesanverbänden Rottenburg-Stuttgart und Regensburg mit der Christian Workers Movement (CWM) in Uganda dar. Diese Partnerschaft ist durch persönliche Kontakte geprägt, die sich in Besuchen und Gegenbesuchen widerspiegeln. Seit vielen Jahren sind beide Diözesanverbände Träger und Berater verschiedener Projekte. So sammelten im Jahr 2006 die Diözesanverbände Regensburg 10.736 Euro und Rottenburg-Stuttgart 164.535 Euro. Das Jahr 2007 war noch erfolgreicher für beide Diözesanverbände: Regensburg konnte 14.234 Euro sammeln, Rottenburg-Stuttgart 249.545 Euro!

Ein weiteres Erfolgsbeispiel ist die Partnerschaft mit Sri Lanka. Der KAB-Bezirksverband Hamm – Münster – Warendorf unterhält einen engen partnerschaftlichen Kontakt zur Christian Workers Movement (CWM) in Sri Lanka, welcher die Basis für die Unterstützung der Projektarbeit durch das Weltnotwerk bildet. Die CWM wurde im Jahr 1952 gegründet und hilft Arbeitern in Not, sorgt für Ausbildung, berät und unterstützt die Selbstorganisation der Fischer und Arbeiter. Sie versucht mit Bildungs- und Projektarbeit das Abgleiten in die Armut aufzuhalten. Wie bei manch anderen Partnerschaften entstand diese durch ein Kennenlernen anlässlich eines Weltrates der WBCA, in diesem Falle in Lyon 1992. Daraufhin kam es zu mehreren gegenseitigen Besuchen, wodurch die Kontakte vertieft wurden und die KAB-Mitglieder sich vor Ort über die Verwendung der Mittel informieren konnten.

Wie schnell es geht eine Partnerschaft aufzubauen um den Partner schon bald mit finanziellen Mitteln zu unterstützen unterstreicht das folgende Beispiel: Im Jahr 2006 hat der Diözesanverband Essen die Partnerschaft mit MIOBRA in Nicaragua übernommen. Dies hat ermöglicht, dass die Nicaraguaner die Diözese besuchen und ihr Projekt vorstellen. Im gleichen Jahr sammelten sie 14.180 Euro für das Projekt Nueva Vida. 2007 war ebenfalls sehr erfolgreich: 22.430 Euro wurden gesammelt.

In der unten angeführten Tabelle sind die Diözesanverbände (DV) der KAB dargestellt, die eine Partnerschaft in den vom Weltnotwerk geförderten Ländern pflegen.

DV der KAB Partnerland
DV Aachen Madagaskar, Kap Verde
DV Augsburg Tansania
DV Bamberg Madagaskar
DV Berlin Indien
DV EichstättKenia 
DV Essen Nicaragua
DV Freiburg Peru
DV Fulda Guatemala, Uganda
DV Köln Guatemala, Kamerun
DV LimburgBrasilien
DV MainzTansania
DV Münster Chile, Honduras, Sri Lanka, Sambia 
DV Osnabrück Brasilien
DV Regensburg Uganda
DV Rottenburg-Stuttgart Uganda
DV WürzburgBrasilien, Tansania

Es gibt viele Diözesanverbände, die bisher noch keine Partnerschaft entwickelt haben. Immerhin sind es schon 16 von 23 Diözesanverbänden, die mitmachen.

Melden Sie sich bei uns! Wir beraten Sie gerne! Es gibt viele interessante Projekte, die noch keinen Partner gefunden haben. Für die Durchführung des Projektes, gute Kontaktpflege und für Fundrainsingzwecke ist eine Partnerschaft sehr wichtig!

Machen Sie mit!


Unsere Partnerschaften weltweit.

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Partnerschaftskarte 2011